Der Frühling kommt, die Pflanzen sprießen, die Nase läuft und ich muss niesen!
Der Frühling kommt, die Pflanzen sprießen, die Nase läuft und ich muss niesen!
Das Krankheitsbild, das durch Heuschnupfen hervorgerufen wird, wird auch als „allergische Rhinitis“ (allergischer Schnupfen) bezeichnet. Bei Heuschnupfen-Geplagten löst der Blütenstaub besti
mmter Pflanzen eine allergische Reaktion der Nasenschleimhaut aus. Da häufig nicht nur die Nasenschleimhaut, sondern auch die Bindehaut der Augen von der allergischen Entzündung betroffen ist, spricht man auch von einer „allergischen Rhinokonjunktivitis“ (Bindehautentzündung).
Allergische Beschwerden entstehen, wenn der Körper auf bestimmte, normalerweise harmlose Substanzen wie Pollen überempfindlich reagiert. Das Immunsystem antwortet auf solche Substanzen (Allergene) mit einer Kettenreaktion: Zuerst bildet es Antikörper gegen das Allergen, die sich an bestimmte Zellen binden. Kommt es nun zu einem erneuten Kontakt, können diese Zellen chemische Stoffe wie Histamin freisetzen. Diese Stoffe lösen dann die oben beschriebenen allergischen Reaktionen aus. Durch die wärmeren Temperaturen und infolge des Klimawandels blühen einige Pflanzen mittlerweile früher, länger und stärker.
Das verlängert und erhöht die Pollenbelastung. Die klassischen Pollenflug-Monate sind Februar-Mai (Hasel , Erle, Birke, Buche und Gräser ) und August-September (Beifuß, Ambrosia und Gräser).
Zusätzlich zu den klassischen Heuschnupfen-Beschwerden können sich auch noch andere, unspezifischere Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen,

Müdigkeit, Konzentrationsstörungen usw. einstellen. Wenn sich die allergische Entzündung von der Nasenschleimhaut auf die unteren Atemwege ausbreitet, kann sich sogar ein allergisches Asthma entwickeln. Frühes Warnzeichen kann ein trockener Reizhusten sein, eine pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit können hinzukommen.
Die Diagnose ob es sich tatsächlich um eine allergische Reaktion auf Blütenpollen handelt, kann man mit Hilfe eines Allergie-Tests (Prick-Test oder Provokationstest) feststellen.
Bis zu einem gewissen Grad der Beschwerden lassen sich die Symptome gut in der Selbstmedikation behandeln. Um die richtigen Therapieoptionen bei allergischer Rhinitis/Konjuktivitis zu erfragen sprechen Sie mit uns in der Apotheke oder mit Ihrem Arzt.
Zur Behandlung stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Antihistaminika, Kortikosteroide, Cromone etc. aber auch eine gute Expositionsprophylaxe und Nasenspülungen können hier Linderung verschaffen. Bei massiven Verläufen ist eine Hyposensiblisierung durch den Arzt oft der einzige Weg sich in Zukunft relativ beschwerdefrei zu bewegen. In den letzten Jahren hat sich einiges neues im Segment der Selbstmedikation bei Allergien getan.
Bei uns in der Falken Apotheke erhalten sie eine vollumfängliche, unabhängige und kostenlose Beratung und Hinweise darauf, ob sich Ihr Beschwerdebild noch für die Selbstmedikation eignet.
Fragen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch in den neuen Räumen der Falken Apotheke in der Münchener Str. 56.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ihr Dr. Michael Wilhelm mit dem Team der Falken Apotheke


